DER APRIL IM KINO (Ausführliche Kritiken folgen)
Filmstart 06.04.2006:
GOOD NIGHT, AND GOOD LUCKOV-Titel: Good Night, and Good Luck
Regie: George Clooney
Drehbuch: George Clooney & Grant Heslov
Darsteller: David Strathairn, George Clooney, Robert Downey Jr.
Die wahre Geschichte über TV-Journalist Edward Murrow, der es in den 50er Jahren mit Kommunisten-Hetzer McCarthy aufnimmt und dessen Methoden öffentlich in Frage stellt. Clooney verleiht seinem zweiten Film als Regisseur einen tollen Schwarz-Weiß-Look und David Strathairn verdient sich mit seiner Darstellung Murrows eine Oscar-Nominierung. Spannende Dialoge, stark gemachtes Polit-Kino. Sehr empfehlenswert. 9/10ICE AGE 2OV-Titel: Ice Age: The Meltdown
Regie: Carlos Saldanha
Drehbuch: Peter Gaulke & Gerry Swallow
Die Story etwas einfallsloser als in Teil 1, der Film dafür einfach nochmal witziger. Tolle Einfälle und Animationen, viel mehr gibt es nicht zu sagen. Mal wieder ein Spaß für die ganze Familie. 8/10SPIEL AUF SIEGOV-Titel: Glory Road
Regie: James Gartner
Drehbuch: Chris Cleveland & Bettina Gilois
Darsteller: Josh Lucas, Derek Luke, Jon Voight
Durchaus gut gemachter Film über die West Texas Miners, die 1966 die College-Meisterschaften im Basketball mit einem fast ausschließlich schwarzen Team gewannen. Die Story dreht sich um Trainer Don Haskins (hervorragend: Josh Lucas), der in der rassistischen Basketball-Landschaft den Mut hat, die Hautfarbe bei der Mannschafts-Auswahl außer Acht zu lassen. Dennoch funktioniert der Film zu sehr nach bewährtem Sportfilm-Muster und bietet nur wenig Neues. 6/10Außerdem: 18.15 AB OSTKREUZ, GEH UND LEBE, MORD IM PFARRHAUS
Filmstart 13.04.2006
RUNNING SCAREDOV-Titel: Running Scared
Regie: Wayne Kramer
Drehbuch: Wayne Kramer
Darsteller: Paul Walker, Cameron Bright, Vera Farmiga
Übertrieben brutaler Film, der verzweifelt nach dem Kult-Status bettelt, im Vergleich mit Sin City oder Kill Bill aber gnadenlos untergeht, was vor allem am bescheuerten Plot liegt. Auch die Kamera nervt nach einer Weile gewaltig und das Verhalten der Personen ist höchst fragwürdig. Langweilig wird's dafür nie. 4/10RENTOV-Titel: Rent
Regie: Chris Columbus
Drehbuch: Stephen Chbosky
Darsteller: Anthony Rapp, Adam Pascal, Rosario Dawson
Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Musicals um ein Künstler-Clique im New Yorker East Village. Auch auf der Leinwand ein echtes Musical ohne viel gesprochene Dialoge, also sicherlich nicht jedermanns Sache. Wenn man sich darauf einlässt, erlebt man eine hervorragende Inszenierung und toll gezeichnete Figuren, die man als Zuschauer gern durch den Film begleitet. Die Songs sind sowieso erstklassig. 8/10REINE FORMSACHERegie: Ralf Huettner
Drehbuch: Ralf Huettner & Béla Jarzyk
Darsteller: Marc Hosemann, Bastian Pastewka, Christiane Paul
Deutsche Komödie, die über ein paar gute Ansätze leider nicht hinauskommt. Die Balance zwischen (teilweise slapstick-artiger Komik) und melodramatischen Zügen gelingt dem Regisseur leider nicht und auch der Hauptdarsteller kann nicht überzeugen. Kein Totalausfall, aber auch kein guter Film. 5/10ALLE KINDER DIESER WELTOV-Titel: All the Invisible Children
Regie: Mehdi Charef, Emir Kusturica, Spike Lee, Kátia Lund, Ridley & Jordan Scott, Stefano Veneruso, John Woo
Ich habe diesen Film noch nicht gesehen, erwähne ihn aber trotzdem gesondert, da ich mich seit dem Trailer auf keinen Film so sehr gefreut habe. 7 Spitzenregisseure inszenieren jeweils eine Episode, in der es sich um Kinder dieser Welt dreht. Wird mit Sicherheit zu empfehlen sein.Außerdem: BIG MAMAS HAUS 2, ELSA UND FRED, FINAL DESTINATION 3, HANDBUCH DER LIEBE, RENDEZVOUS, SHNAT EFFES
Filmstart 20.04.2006 MORD UND MARGARITASOV-Titel: The Matador
Regie & Drehbuch: Richard Shepard
Darsteller: Pierce Brosnan, Greg Kinnear, Hope Davis
Intelligente Thriller-Satire um einen Auftragskiller in Midlife-Crisis, der in einem sauberen Geschäftsmann einen echten Freund sieht. Pierce Brosnan spielt diesen Charakter mit dem nötigen Unernst und Greg Kinnear stellt mal wieder sein komödiantisches Talent unter Beweis. Absolut empfehlenswert. 8/10THE BIG WHITE - IMMER ÄRGER MIT RAYMONDOV-Titel: The Big White
Regie: Mark Mylod
Drehbuch: Collin Friesen
Darsteller: Robin Williams, Giovanni Ribisi, Holly Hunter
Fargo-Like: Schwarze Komödie vor weißem Hintergrund (Alaska). Robin Williams spielt den Besitzer eines Reisebüros, der an die Lebensversicherung seines verschollenen Bruders will und dafür eine zufällig gefundene Leiche benutzt. Problem: Zwei Killer wollen ihre Leiche wieder und der Bruder (Woody Harrelson) taucht bald quicklebendig wieder auf. Teilweise sehr lustige Komödie, bei der man das Gefühl nicht los wird, sie könnte noch besser sein. Dennoch ein Spaß. 7/10Außerdem: 16 BLOCKS, DIE BÄREN SIND LOS, DIE JAHRESZEIT DES GLÜCKS, FUßBALLGÖTTINNEN, SCARY MOVIE 4, VINZENT
Filmstart 27.04.2006ARLIT - EIN ZWEITES PARIS, BAMBI 2, DAS GEHEIME LEBEN DER WORTE, DEINE MEINE UND UNSERE, FC VENUS, GHETTO, HOSTEL, KIFFERWAHN, KUMBH MELA, WE FEED THE WORLD, WUJI